40. System – Süßstoffe


März 25, 2024

GetBeyondShape Wertung:

85% GESAMT
100%
Einfluss
82%
Einrichtung
58%
Aufwand

Es kursieren immer wieder Gerüchte und Halbwissen über Süßstoffe. 

Das würde ich heute gerne etwas aufräumen. 

Viel Spaß!

DAS GRUNDPRINZIP

Zu Aspartam gibt es viele Mythen, weil es Methanol enthält, was ab einer bestimmten Menge giftig ist. Die Dosis macht das Gift. Übrigens ist es bei tatsächlichen Giften, wie zum Beispiel dem einer Schlange, genau dasselbe. Sehr stark verdünnt ist Schlangengift auch verträglich.

Bei einer Aufnahme von 40 mg Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht gibt es keine negativen Effekte, basierend auf dem aktuellen Forschungsstand. Damit gibt es aktuell keine Beweise dafür, dass Aspartam krebsfördernd ist.

Ein Liter Cola enthält etwa 130 mg Aspartam. Wenn du 80 kg wiegst, könntest du also ohne Probleme 3200 mg oder fast 25 Liter Cola pro Tag trinken. Das ist jedoch wahrscheinlich eher unrealistisch, wenn wir ehrlich sind.

Wichtig ist aber zu verstehen, dass Aspartam aus zwei Aminosäuren besteht und man Probleme haben kann, diese zu verdauen, oder man hat generell schon einen sehr anfälligen Darm. Dann kann Aspartam negative Auswirkungen auf die Verdauung haben. Es ist also immer der Kontext entscheidend.

Stevia hat einen starken Eigengeschmack, ist jedoch ein pflanzlicher und natürlicher Süßstoff.

Süßstoffe sind besser als Zucker. Wir wissen allerdings nicht, ob in 30 Jahren Studien herauskommen, die negative Effekte auf den Menschen beweisen. Für Zucker gibt es etliche Studien, die negative Auswirkungen auf unser kardiovaskuläres System aufzeigen. Daher wäre aus heutiger Sicht, wenn man etwas Süßes essen oder trinken möchte, Süßstoff vorzuziehen.

Wir wissen heute nicht, was ein perfektes Mikrobiom ist. Es ist nur klar, dass es negative Folgen geben kann.

Brain Fog, Verdauungsprobleme, Abgeschlagenheit, Energielosigkeit, aber auch degenerative Krankheiten wie Alzheimer können auf das Mikrobiom zurückgeführt werden. Daher macht es in diesem Zusammenhang durchaus Sinn, Darmdiagnostik zu verwenden, um eine gute Einschätzung des Ist-Zustandes zu treffen.

Süßstoffe verändern das Mikrobiom. Aktuell wissen wir jedoch nicht, ob das gut oder schlecht ist.

Abschließend bleibt die Frage, ob Süßstoffe einen Einfluss auf die Insulinsensitivität haben. Dafür gibt es ein paar Indizien. Allerdings ist das eine sehr individuelle Angelegenheit. Wenn du das wirklich wissen möchtest, gibt es Möglichkeiten, über einen gewissen Zeitraum seinen Insulinspiegel zu messen und dann sein persönliches Essverhalten auf Insulinschwankungen zu überprüfen.

DIE VORTEILE FÜR DICH

  1. Klarheit über Süßstoffe
  2. Süßstoffe sind laut aktueller Studienlage Zucker vorzuziehen
  3. Man kann Süßes genießen, ohne zusätzliche Kalorien zu konsumieren

DIE LÖSUNG

Es ist hier sehr schwierig etwas allgemeingültiges zu empfehlen. Das Mikrobiom ist, wie der Fingerabdruck, sehr individuell.

Möchte man hier wirklich Klarheit, sollte man in Richtung Darmdiagnostik und Insulintracking gehen. 

Das erfordert etwas höheren Aufwand. Es gibt aber Aufschluss darüber, wie man auf Süßstoffe reagiert. 

GETBEYONDSHAPE WERTUNG (96%)

In jeder Ausgabe von "Performance Monday" bewerte ich das vorgestellte System, den Hack oder das Produkt anhand von drei Dimensionen: Einfluss, Einrichtung und Aufwand. Eine hohe Zahl spricht für ein besonders wertiges System für dich.

Im Gegensatz zu einer typischen Produktbewertung konzentriere ich mich auf Faktoren, die das persönliche Wachstum über Biohacking beeinflussen.

EINFLUSS (100%)

Zucker wegzulassen, macht definitiv Sinn. Der Body of Research ist hier aussagefähig genug. Hin und wieder mal eine Cola mit Aspartam zu trinken, wird höchstwahrscheinlich keinen Einfluss haben auch wenn es heute keine ausreichende Studienlage zu Langzeiteffekten dazu gibt.

EINRICHTUNG (82%)

Eine Darmsanierung basierend auf einer Darmanalyse ist aufwendig. Das ist sicher eine eigene Ausgabe von Performance Monday wert.

Bei www.cerascreen.de kann man sich Darmanalysen nach Hause bestellen. Wenn du Hilfe bei der Auswertung oder bei der Darmsanierung brauchst, melde dich gerne.

Seinen Insulinwert über 2 Wochen zu tracken, ist in der Einrichtung einfach. Falls das spannend für dich ist, sag mir gerne Bescheid. Ich kann dir ein paar Anbieter empfehlen.

AUFWAND (58%)

Eine Darmsanierung dauert 4-6 Wochen. Lohnt sich dennoch enorm, um zum Beispiel seine Herzfrequenzvariabilität kurzfristig zu steigern und Entzündungen im Körper deutlich zu reduzieren.

Beim Insulintracking sind 2 Wochen Zeitinvest nötig, um eigene und damit individuelle Daten zu bekommen.

FAZIT

Ich nutze gerne Biohacking-Systeme, die meine Gesundheit verbessern und mir mehr Energie und Fokus bieten.

🔶 Wie oft nutzt du Süßstoffe?

Viel Spaß und maximale Performance!

Dein Alex

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